Inhalt des Buches "UNIX, C und Internet"
Titel usw.
Wulf Alex, Gerhard Bernör: UNIX, C und
Internet. Springer-Verlag ,
Berlin, Heidelberg, New York usw., April 1999, ISBN
3-540-65429-1, XXIV + 646 Seiten, 25 Abbildungen, 155 mm breit,
235 mm hoch, 25 mm stark
Steht im Lesesaal der Unibibliothek Karlsruhe unter
Informatik/Unix (inf 4.62), ebenso in der Freihandbücherei
unter Informatik (inf 4.62).
Inhaltsverzeichnis
- Über den Umgang mit Computern
- Was macht ein Computer?
- Woraus besteht ein Computer?
- Was muss man wissen?
- Wie läuft eine Sitzung ab?
- Wo schlägt man nach?
- Warum verwendet man Computer (nicht)?
- Hardware
- Systembus
- Prozessoren
- Grundbegriffe
- Zentralprozessoren
- Koprozessoren
- Speicher
- Grundbegriffe
- Arbeitsspeicher
- ROM und RAM
- Puffer und Caches
- Massenspeicher
- Lochstreifen, Lochkarten
- Disketten
- Magnetische Platten
- Magnetbänder
- Optische Platten
- Flash-Speicher
- Speicherkarten
- Schnittstellen
- Grundbegriffe
- Serielle Schnittstellen
- Parallele Schnittstelle
- 20 mA Current Loop
- Small Computer Systems Interface (SCSI)
- Universal Serial Bus (USB)
- High Performance Serial Bus IEEE 1394
(Firewire)
- Terminals
- Grundbegriffe
- Bildschirme
- Alphanumerische Bildschirme
- Grafische Bildschirme
- Farb-Bildschirme
- Flachbildschirme
- Projektoren
- Tastaturen
- Mäuse und Bälle
- Mikrofon, Lautsprecher
- X-Terminals
- Drucker
- Grundbegriffe
- Nadeldrucker
- Tintendrucker
- Laserdrucker
- Grafische Geräte
- Plotter
- Digitalisiertabletts
- Scanner
- Digitale Kameras
- Akustische Geräte
- Sensoren -- Aktoren
- Datenübertragung
- Grundbegriffe
- Direkte Verbindung (Nullmodem)
- Akustikkoppler
- Modems
- ISDN
- Netze
- Stromversorgung und Kühlung
- Erdung
- Computerarten
- Heim-Computer
- Personal Computer (PCs)
- Workstations
- Mehrbenutzer-Systeme und Mainframes
- Echtzeit-Systeme
- Parallelcomputer
- Verteilte Computer
- Analogrechner
- Geschwindigkeit
- UNIX
- Grundbegriffe
- Braucht man ein Betriebssystem?
- Verwaltung der Betriebsmittel
- Verwaltung der Daten
- Einteilung der Betriebssysteme
- Laden des Betriebssystems
- Das Besondere an UNIX
- Die präunicische Zeit
- Entstehung
- Vor- und Nachteile
- UNIX-Philosophie
- Aufbau
- Daten in Bewegung: Prozesse
- Was ist ein Prozess?
- Prozesserzeugung (exec, fork)
- Selbständige Prozesse (nohup)
- Priorität (nice)
- Dämonen
- Was ist ein Dämon?
- Dämon mit Uhr (cron)
- Line Printer Scheduler (lpsched)
- Internet-Dämon (inetd)
- Mail-Dämon (sendmail)
- Interprozess-Kommunikation (IPC)
- IPC mittels Files
- Pipes
- Named Pipe (FIFO)
- Signale (kill, trap)
- Nachrichtenschlangen
- Semaphore
- Gemeinsamer Speicher
- Sockets
- Streams
- Memo Prozesse
- Übung Prozesse
- Daten in Ruhe: Files
- Filearten
- File-System -- Sicht von unten
- File-System -- Sicht von oben
- Zugriffsrechte
- Set-User-ID-Bit
- Zeitstempel
- Inodes und Links
- stdin, stdout, stderr
- Schreiben und Lesen von Files
- Archivierer (tar, gtar)
- Packer (compress, gzip)
- Weitere Kommandos
- Memo Files
- Übung Files
- Shells
- Gesprächspartner
- Kommandointerpreter
- Umgebung
- Umlenkung
- Shellscripts
- Noch eine Scriptsprache: Perl
- Memo Shells
- Übung Shells
- Benutzeroberflächen
- Lokale Benutzeroberflächen
- Kommandozeilen-Eingabe
- Menüs
- Zeichen-Fenster, curses
- Grafische Fenster
- Multimediale Oberflächen
- Software für Behinderte
- X Window System (X11)
- Memo Oberflächen, X Window System
- Übung Oberflächen, X Window System
- Writer's Workbench
- Zeichensätze und Fonts (oder die
Umlaut-Frage)
- Reguläre Ausdrücke
- Editoren (ed, ex, vi, elvis, vim)
- Universalgenie (emacs)
- Joe's Own Editor (joe)
- Stream-Editor (sed)
- Listenbearbeitung (awk)
- Verschlüsseln (crypt)
- Aufgaben der Verschlüsselung
- Symmetrische Verfahren
- Unsymmetrische Verfahren
- Angriffe
- Formatierer (nroff, LaTeX)
- Inhalt, Struktur und Aufmachung
- Ein einfacher Formatierer (adjust)
- UNIX-Formatierer (nroff, troff)
- LaTeX
- Hypertext
- Was ist Hypertext?
- Hypertext Markup Language (HTML)
- Computer Aided Writing
- Weitere Werkzeuge (grep, diff, sort usw.)
- Textfiles aus anderen Welten (DOS, Mac)
- Druckerausgabe (lp, lpr)
- Memo Writer's Workbench
- Übung Writer's Workbench
- Programmer's Workbench
- Nochmals die Editoren
- Compiler und Linker (cc, ccom, ld)
- Unentbehrlich (make)
- Debugger (xdb)
- Profiler (time, gprof)
- Bibliotheken, Archive (ar)
- Weitere Werkzeuge
- Programmverwaltung mit SCCS, RCS und CVS
- Memo Programmer's Workbench
- Übung Programmer's Workbench
- L'atelier graphique
- Grundbegriffe
- Diagramme (gnuplot)
- Zeichnungen und Bilder (xfig, xpaint, gimp)
- Graphical Kernel System, OpenGL
- Memo Grafik
- Übung Grafik
- Kommunikation
- Message (write, talk)
- Mail (mail, mailx, elm)
- Neuigkeiten (news)
- Message of the Day
- Ehrwürdig: UUCP
- Memo Kommunikation
- Übung Kommunikation
- Systemaufrufe
- Was sind Systemaufrufe?
- Beispiel Systemzeit (time)
- Beispiel File-Informationen (access, stat,
open)
- Memo Systemaufrufe
- Übung Systemaufrufe
- Systemverwaltung
- Systemgenerierung und -update
- Systemstart und -stop
- Benutzerverwaltung
- Geräteverwaltung
- Gerätefiles
- Terminals
- Platten, File-Systeme
- Drucker
- Einrichten von Dämonen
- Weitere Dienstleistungen
- Accounting System
- Sicherheit
- Betriebssicherheit
- Datensicherheit
- Störungen und Fehler
- Memo Systemverwaltung
- Übung Systemverwaltung
- Echtzeit-Erweiterungen
- GNU is not UNIX
- UNIX auf PCs
- AT+T UNIX
- MINIX
- LINUX
- Entstehung
- Eigenschaften
- Distributionen
- Installation
- GNU und LINUX
- XFree - X11 für LINUX
- K Desktop Environment (KDE)
- Dokumentation
- Installations-Beispiel
- 386BSD, NetBSD, FreeBSD ...
- MKS-Tools und andere
- Exkurs über Informationen
- Programmieren in C/C++
- Grundbegriffe
- Warum braucht man Programmiersprachen?
- Sprachenfamilien
- Imperative Programmiersprachen
- Objektorientierte Programmiersprachen
- Interpreter - Compiler - Linker
- Qualität und Stil
- Programmiertechnik
- Aufgabenanalyse und Entwurf
- Aufgabenstellung
- Zerlegen in Teilaufgaben
- Zusammensetzen aus Teilaufgaben
- Prototyping
- Flußdiagramme
- Memo Grundbegriffe
- Übung Grundbegriffe
- Bausteine eines Quelltextes
- Übersicht
- Syntax-Diagramme
- Kommentar
- Namen
- Schlüsselwörter
- Operanden
- Konstanten und Variable
- Typen - Grundbegriffe
- Einfache Typen
- Zusammengesetzte Typen (Arrays,
Strukturen)
- Union
- Aufzählungstypen
- Pointer (Zeiger)
- Weitere Namen für Typen (typedef)
- Speicherklassen
- Geltungsbereich
- Lebensdauer
- Operationen
- Ausdrücke
- Zuweisung
- Arithmetische Operationen
- Logische Operationen
- Vergleiche
- Bitoperationen
- Pointeroperationen
- Ein- und Ausgabe-Operationen
- Sonstige Operationen
- Vorrangregeln
- Anweisungen
- Leere Anweisung
- Ausdruck als Anweisung
- Kontrollstrukturen
- Rückgabewert
- Memo Bausteine
- Übung Bausteine
- Funktionen
- Aufbau und Deklaration
- Pointer auf Funktionen
- Parameterübergabe
- Kommandozeilenargumente, main()
- Funktionen mit wechselnder Argumentanzahl
- Iterativer Aufruf einer Funktion
- Rekursiver Aufruf einer Funktion
- Assemblerroutinen
- Memo Funktionen
- Übung Funktionen
- Funktions-Bibliotheken
- Zweck und Aufbau
- Standardbibliothek
- Übersicht
- Standard-C-Bibliothek
- Standard-Mathematik-Bibliothek
- Standard-Grafik-Bibliothek
- Weitere Teile der Standardbibliothek
- Xlib, Xt und Xm (X Window System)
- NAG-Bibliothek
- Eigene Bibliotheken
- Speichermodelle (MS-DOS)
- Memo Bibliotheken
- Übung Bibliotheken
- Klassen
- Warum C mit Klassen?
- Datenabstraktion, Klassenbegriff
- Klassenhierarchie, abstrakte Klassen,
Vererbung
- Memo Klassen
- Übung Klassen
- Klassen-Bibliotheken
- Standard Template Library (STL)
- C-XSC
- X11-Programmierung mit dem Qt-Toolkit
- Überladen von Operatoren
- Präprozessor
- define-Anweisungen
- include-Anweisungen
- Bedingte Kompilation (#ifdef)
- Memo Präprozessor
- Übung Präprozessor
- Dokumentation
- Weitere C-Programme
- Name
- Aufbau
- Fehlersuche
- Optimierung
- curses - Fluch oder Segen?
- Ein Herz für Pointer
- Nullpointer
- Pointer auf Typ void
- Arrays und Pointer
- Arrays von Funktionspointern
- Dynamische Speicherverwaltung (malloc)
- X Window System
- Obfuscated C
- Portieren von Programmen
- Regeln
- Übertragen von ALGOL nach C
- Übertragen von FORTRAN nach C
- Exkurs über Algorithmen
- Internet
- Grundbegriffe
- Schichtenmodell
- Entstehung
- Protokolle (TCP/IP)
- Adressen und Namen, Name-Server (DNS)
- BelWue
- Netzdienste im Überblick
- Terminal-Emulatoren (telnet, rlogin, ssh)
- File-Transfer (kermit, ftp, fsp)
- Anonymous-FTP
- Electronic Mail
- Grundbegriffe
- Mailing-Listen
- Privat und authentisch (PGP, PEM)
- Neuigkeiten (Usenet, Netnews)
- Netzgeschwätz (irc)
- Suchhilfen: Archie, Gopher, WAIS
- WWW - das World Wide Web
- Ein Gewebe aus Hyperdokumenten
- Forms und cgi-Scripts
- Java, Applets
- Cookies
- Suchmaschinen
- Die eigene Startseite
- Navigationshilfen (nslookup, whois, finger)
- Die Zeit im Netz (ntp)
- Aufgabe
- UTC - Universal Time Coordinated
- Einrichtung
- Informationsrecherche
- Informationsquellen
- Fakten-Datenbanken
- Literatur-Datenbanken
- Retrieval-Sprache
- Beispiel MATHDI auf STN
- Einige technische Datenbanken
- Memo Internet
- Übung Internet
- Computerrecht
- Einführung
- Zivilrecht
- Electronic Commerce
- Elektronischer Vertragsschluß
- Gewährleistung und Garantie
- Allgemeine Geschäftsbedingungen
- Widerrufsrechte
- Pseudonymer Vertragsschluß
- Urheberrecht
- Voraussetzungen des Schutzes
- Inhalt des Schutzes
- Datenbanken
- Entstehung des Urheberrechtes
- Internationales Urheberrecht, Copyright
- Public Domain und Open Source
- Folgen von Rechtsverletzungen
- Datenschutz
- Strafrecht
- Ausspähen von Daten
- Datenveränderung
- Computersabotage
- Computerbetrug
- Fälschung beweiserheblicher Daten
- Öffentliche Aufforderung zu
Straftaten
- Verbreitung pornographischer Schriften
- Verantwortlichkeit des Providers
- Anhang
- Zahlensysteme
- Zeichensätze
- EBCDIC, ASCII, Roman8, IBM-PC
- German-ASCII
- ASCII-Steuerzeichen
- Latin-1 (ISO 8859-1)
- Latin-2 (ISO 8859-2)
- HTML-Entities
- Papier- und Schriftgrößen
- Die wichtigsten UNIX-Kommandos
- Vergleich UNIX-MS-DOS-Kommandos
- Besondere UNIX-Kommandos
- printf(3), scanf(3)
- vi(1)
- emacs(1)
- joe(1)
- ftp(1)
- UNIX-Systemaufrufe
- UNIX-Signale
- C/C++-Lexikon
- Schlüsselwörter
- Standardfunktionen
- Include-Files
- Präprozessor-Anweisungen
- Slang im Netz
- Beispiele LaTeX
- Erste Hilfe im Quelltext
- GelateXte Formeln
- Formeln in Quelltext
- Modem-Kommandos (Hayes)
- ISO 3166 Ländercodes
- Request For Comments (RFCs)
- Ausgewählte RFCs
- Alle FYIs
- Internet-Protokolle
- Zeittafel
- Zum Weiterlesen
- Sach- und Namensverzeichnis
Besprechung
Die folgenden Zeilen stammen von einem der
intimsten Kenner des Textes und sind daher subjektiv
gefärbt. Das Buch wendet sich an Studenten der
Anfangssemester technischer oder naturwissenschaftlicher
Richtungen der Hoch- und Fachhochschulen, die in ihrem Studium
zum ersten Mal von der vollen Wucht der modernen
Datenverarbeitung getroffen werden und erkennen, daß
außer MS-Windows und BASIC auch noch andere Welten
existieren. Zwar gibt es zentnerweise Bücher über UNIX,
C/C++ und das Internet, dieses Buch versucht jedoch, auf einer
noch tragbaren Seitenzahl (im Bett lesbar) so viel von den drei
miteinander verbundenen Themen zu bringen, daß der Leser
einen Überblick gewinnt, mit der Praxis beginnen kann und
weiß, wie und wo er seine Kenntnisse vertiefen kann. Es ist
stellenweise ein Rundumschlag in der Informatik, der auch einige
Nachbargebiete wie Jura, Geschichte, Literaturwissenschaft, alte
und neue Sprachen, Medizin und Philosophie nicht unberührt
läßt. Ihre ungeheure Belesenheit dokumentieren die
Verfasser mit Zitaten aus dem Lateinischen, Althochdeutschen,
Mittelenglischen, der Bibel und dem New Hacker's Dictionary.
Für Leser, die konzentrierte Trockennahrung bevorzugen, gibt
es ausreichend andere Bücher auf dem Markt.
Die Autoren haben sich zum Ziel gesetzt, jeden Fachbegriff
zumindest kurz zu erklären - eine Erfahrung aus vielen
Vorlesungsstunden. Das Buch enthält daher fünfzig
Seiten über Hardware, wo Begriffe wie Arbeitsspeicher,
Massenspeicher, Terminal, USB, Modem, Workstation und
Analogrechner erläutert werden. Ebenso enthält das Buch
fünfundzwanzig Seiten über Computerrecht, denn wenn man
die Begriffe Public Domain und Copyright gebraucht, sollte man
sie für den angesprochenen Kreis juristischer Laien auch
verständlich darlegen. Die Verfasser haben nicht die
UNIX-Handbücher abgeschrieben, sondern verweisen
hinsichtlich der Einzelheiten der UNIX-Kommandos auf die man
pages bzw. die papiernen Reference Manuals und sparen so viele
Seiten. Bei dieser Breite der Themen darf man nicht erwarten, auf
jede Frage eine ausführliche Antwort oder ein Rezept zum
Abtippen zu erhalten. Allein das Thema "UNIX" wird beispielsweise
in dem Buch von J. Gulbins und K. Obermayr - ebenfalls bei
Springer - auf 800 Seiten behandelt, ein bekanntes Buch nur
über den UNIX-Dämon sendmail beansprucht 1000
Seiten, ein beliebter C++-Primer umfaßt satte 1300 Seiten.
Die vollständige Beschreibung des X Window Systems
füllt Regalmeter. Aber bei den ersten Schritten ist das Buch
ein hilfreicher Begleiter.
Dem pädagogischen Zweck dienen auch gelegentliche Hinweise
auf verbreitete Denkfehler oder -fallen: der Unterschied zwischen
einer Kopie und einem Link, zwischen einer Pipe und einer
Umlenkung, zwischen einer bitweisen und einer ausdrucksweisen
Operation werden deutlich herausgehoben. Die Umlautfrage wird
eingehend behandelt, weil sie immer wieder im Netz auftaucht.
Übungen gibt es natürlich auch. Das
dreißigseitige Sach- und Namensverzeichnis zeugt von dem
Fleiß der Verfasser, denn das erstellt LaTeX nicht ganz
automatisch.
Obwohl das Buch den Anspruch erhebt, UNIX unabhängig von
einem bestimmten Hersteller zu beschreiben, ist eine Ausrichtung
auf die Hard- und Software von Hewlett-Packard sowie auf LINUX
nicht zu übersehen. Die Karlsruher Verhältnisse
(Internet-Adressen u. a.) werden etwas stärker
berücksichtigt als der Rest der Welt. Hier muß der
Leser seinen eigenen Daten ergänzen; das geht nicht anders.
Eine gewisse Ungleichmäßigkeit bei der Behandlung der
Themen fällt auf. Während einige
(Parameterübergabe, Umlaute) nahezu erschöpfend
dargestellt werden, wünscht man sich bei anderen (Grafik,
Sound, X11, emacs, UUCP, C++-Bibliotheken) mehr Substanz. Die
Überschriften einiger - nicht allzu vieler - Abschnitte
scheinen eher Platzhalter für künftige Erweiterungen zu
sein. Daß die C-Funktionen printf() und scanf() im Anhang
unter die UNIX-Kommandos gerutscht sind, deutet zwar auf eine
globale Sichtweise hin, sollte aber im Interesse des korrekten
Ausdrucks vermieden werden. Als Hauptschuldiger gelobe ich
Besserung, so weit es Familie, Beruf, Verein usw. erlauben. Ob
das Buch praxisnah und verständlich geschrieben ist, ob der
schwierige Kompromiss zwischen Breite und Tiefe gelungen ist, ob
die Beispiele nach Anzahl, Länge und Qualität
ausreichen, wage ich nicht zu beurteilen. Für Anregungen bin
ich immer dankbar und aufgeschlossen. Falls Ihnen die vielen
Zitate in dem Buch auf den Chip gehen, darf ich Bertolt Brecht
zitieren (Geschichten vom Herrn Keuner): Der chinesische
Philosoph Dschuang Dsi verfaßte noch im Mannesalter ein
Buch von hunderttausend Wörtern, das zu neun Zehnteln aus
Zitaten bestand. Aber wer liest schon Dschuang Dsi?
Dem Verlag ist es gelungen, die Fülle des Stoffes in einem
erstaunlich kompakten Band unterzubringen. Dank dünnen
Papiers und guter Ausnutzung des Seitenformates enthalten die
zwei Pfund mehr Stoff als manches schwerere Werk. Zu dem Buch
gehören Programmbeispiele, die im Netz per Anonymous FTP zur
Verfügung stehen, eine Alternative zu beigelegten Disketten
oder CD-ROMS.
Sehbehinderte oder blinde Interessenten werden gebeten, sich mit
dem erstgenannten Autor in Verbindung zu setzen. Es gibt
Versuche, den Text auch diesem Kreis zugänglich zu machen
(Großschrift, ASCII-Text für Leseprogramme
(Screenreader)).
Il y a tant de gens dons c'est le gagne-pain de penser, de nos
jours, que ce petit livre refermé et oublié, les
occasions d'être profond ne vous manqueront certainement
pas.
Zu den Autoren
Wulf Alex lötete 1956 ein duales
Zählwerk zusammen, schrieb 1960 sein erstes Programm
(für eine Zuse Z 22), erwarb 1962 sein Diplom in
Elektrotechnik Fachrichtung Nachrichtentechnik an der TH
Karlsruhe, promovierte an der Fakultät für
Chemieingenieurwesen ebendort und ringt gegenwärtig mit SQL,
STL, SGML, SNMP und dergleichen. System-Manager mehrerer
UNIX-Systeme im Internet, Webmaster, Postmaster, Listowner,
Database Administrator und Programmierer in C/C++, Honorary
Supervisor eines heterogenen Family Area Networks.
Lehraufträge der Universität Karlsruhe.
Email ,
Homepage
Gerhard Bernör studierte Mathematik und durchlief eine
Ausbildung zum Programmierer. System-Manager mehrerer
UNIX-Systeme im Internet sowie einer Schar von Macs und PCs,
Programmierer in FORTRAN und C/C++ auf Rechnern vom PC bis zu
Mainframes.
Email ,
Homepage
Jüngste Änderung 2005-01-08 Impressum
Intern: http://www/debian/inhalt-unix.html webmaster@www
Extern: http://www.alex-weingarten.de/debian/inhalt-unix.html
webmaster@alex-weingarten.de
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